Thymian, gerebelt

Thymian, gerebelt
Ein Kraut, welches die Sonne anbetet: je mehr das mediterrane Kraut davon bekommt, desto intensiver wird sein Aroma.
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Thymian, gerebelt
Neben Basilikum, Rosmarin und Oregano ist Thymian ein echter Klassiker unter den mediterranen Gewürzen. Wer Thymian riecht, denkt üblicherweise sofort an Pizza. Je nach Thymiansorte, kommt meist noch eine zitrusartig-holzige, leicht verbrannte Note hinzu. Die schmalen Blättchen werden von den Zweigen abgerebelt. Sind die Triebe noch weich, kann man sie allerdings auch komplett verwenden. Thymian harmoniert unserer Meinung nach auch gut mit Rotwein oder Bier und passt deshalb gut zu Schmorgerichten.
Ohne Knoblauch Ohne Knoblauch
Ohne Geschmacksverstärker Ohne Geschmacksverstärker
Ohne Zusatzstoffe Ohne Zusatzstoffe
Ohne Zucker Ohne Zucker
Ohne Zwiebel Ohne Zwiebel
Ohne Salz Ohne Salz
Zutaten
Thymian

Kann Spuren von Senf und Sellerie enthalten

Nährwerte je 100g
Energie:  1381 kJ/330 kcal 
Fett:  7,4 g
davon gesättigte Fettsäuren:  3,7 g
Kohlenhydrate:  45,3 g
davon Zucker:  44,8 g
Eiweiß:  9,1 g
Salz:  0,1 g

 

Verzehrempfehlung
Je nach Bedarf.

Echter Thymian – ein echter Genuss!

Das im Lateinischen als "Thymus vulgaris" bezeichnete Gewächs zählt zu den liebsten Gartenkräutern überhaupt. Beheimatet ist es in Mittel- und Südeuropa und umfasst sehr viele verschiedene Sorten. Heute wird der Thymian besonders in Ländern wie Indien, der Türkei und Marokko angebaut, aber auch in Nordamerika und Ostafrika. Er wird meist als Echter oder aber auch Garten Thymian bezeichnet und ist in der Regel auch unter diesen Namen auf dem Markt zu finden.

Es handelt sich hierbei um eine mehrjährige Pflanze, die mit ihren dunkelgrünen bis graugrünen Blättern und den rosa Blüten gut bis zu 50 cm hoch wachsen kann. Wie zum Beispiel auch der Basilikum gehört der Thymian zu den Lippenblütlern und wird in manchen Kreisen auch als „Quendel“ bezeichnet. Schon im alten Rom wurde er als Küchenkraut geschätzt und in vielen Varianten zubereitet. Seinen Weg nach Deutschland soll er erst im 16. Jahrhundert gefunden haben und auch dann dauerte es noch eine Weile, bis der Thymian hierzulande als vielseitiges Kraut und Würzmittel geschätzt wurde.

Das griechische Wort „thymia“ war wohl ausschlaggebend bei der Namensgebung des Krautes, dann das bedeutet so viel wie „Räucherwerk“. Der intensive Duft der Pflanze kommt nämlich besonders bei der Verbrennung zum Vorschein. Das ebenfalls griechische und sehr ähnlich klingende Wort „Thymos“ allerdings stand für „Mut & Kraft“, was dafür geführt haben soll, dass in die Schlacht ziehenden Rittern von ihren Hofdamen kleine Sträußchen aus Thymian an die Rüstung gesteckt wurden. Diese sollten sie schützen und stärken – welch romantische Geschichte zu dem grünen Gewächs, nicht wahr?


Die Verwendung des mediterranen Krautes

Besonders in der französischen Küche darf der Thymian heutzutage nicht mehr fehlen. Er passt nämlich nicht nur toll zu jeglichen Gemüsesorten, gerade aus dem Ofen, sondern auch zu Fleisch. Besonders das Lammfleisch erhält durch das Kraut ein einzigartiges Aroma. Es schmeckt kräftig und herzhaft, manche beschreiben es auch als eher herb und ähnlich dem Majoran. Besonders der Duft der Pflanze ist sehr aromatisch und macht Lust auf mehr!

Die geerntete Pflanze ist als Gewürz in frischem oder getrockneten Zustand geeignet, bei uns kannst du den Thymian fertig getrocknet und gerebelt im hochwertigen Korkengläschen zum Wiederverschließen kaufen. Da es sich um ein mediterranes Kraut handelt, kannst du damit besonders gut Gerichte aus dem Mittelmeerraum pimpen: Mediterranes Gemüse wie Tomaten, Zucchini und auch Vorspeisen und Soßen erhalten dadurch eine an Urlaub erinnernde Note.

Suppen, Ragouts und Eintöpfe aus Linsen, Erbsen, Bohnen und/oder Kartoffeln können sich ebenfalls wunderbar mit einer Prise Thymian zubereiten lassen, genauso wie Fisch und vor allem Fleischgerichte. Teste den feinherben Geschmack der grünen Pflanze doch beispielsweise mal zu Hähnchen, Lamm oder Hack.


Vielfältig einsetzbar: Zum Beispiel im Tee

Probiere doch mal was ganz Neues und verwende Thymian für einen Tee. Ja, das schmeckt! Dafür brauchst du nicht mehr als etwa ein-zwei Teelöffel des Krauts und eben heißes Wasser zum Aufgießen des Heißgetränkes. Daraus ergibt sich ein schmackhafter Tee, den du so sicher noch nicht oft getrunken hast. Übrigens, das soll unter Beigabe von Zimt und Anis auch als Punsch funktionieren… Selbst Sirup lässt sich mit Thymian herstellen: Verfeinert mit einem Schuss Honig für die gewisse Süße, Wasser und nach Belieben etwas Zitronenschale wird ein dickflüssiger, aromatischer Sirup daraus, den du für Soßen, Desserts oder als Highlight im Heißgetränk verwenden kannst. Dieses Gewürz kann einfach alles!

Hast du zum Beispiel auch gewusst, dass der Zitronenthymian nicht etwa nur so heißt, sondern auch wirklich leicht nach Zitrone schmeckt? Der Bergthymian hingegen soll eine besonders herbe Variante der Pflanze mit den rosa-violetten Blüten sein, wo hingegen der Feldthymian ein eher wieder liebliches Aroma mitbringt. Durch das Trocknen der Blättchen kommt der volle Geschmack der Pflanze besonders gut zur Geltung und selbst die Blüten kann man in der Küche verwenden.