Rosa Pfeffer (Schinusbeere)

Rosa Pfeffer, ganze Körner
Da bleibe ich doch lieber wo der Pfeffer wächst! Und zwar wächst er in Südamerika, genauer gesagt in Peru.
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Rosa Pfeffer (Schinusbeere)
Er sieht aus wie roter Pfeffer, ist aber nicht mit ihm verwandt. Bei uns ist er meist mit schwarzem, weißen und grünem bekannt. Rosa Pfeffer jedoch zeichnet sich durch eine besondere und sehr aromatische Note aus, die sich aus einem Hauch von Wacholder, einer zart feurigen Note, sowie einem süßlichen Beigeschmack zusammensetzt. Durch diese interessante Kombination sind die im Handel als getrocknet oder gemahlen erhältlichen Früchte ein beliebtes Gewürz für Fisch- und Fleischgerichte, ebenso wie für Sahnesaucen und Nachspeisen. Fruchsorbets oder Desserts mit dunkler Schokolade lassen sich hervorragend durch die Zugabe von etwas Rosa Pfeffer aufpeppen.
Ohne Knoblauch Ohne Knoblauch
Ohne Geschmacksverstärker Ohne Geschmacksverstärker
Ohne Zusatzstoffe Ohne Zusatzstoffe
Ohne Zucker Ohne Zucker
Ohne Zwiebel Ohne Zwiebel
Ohne Salz Ohne Salz
Zutaten
Schinusbeere

Kann Spuren von Senf und Sellerie enthalten

Nährwerte je 100g
Energie:  1399 kJ/336 kcal 
Fett:  11 g
davon gesättigte Fettsäuren:  2,0 g
Kohlenhydrate:  39 g
davon Zucker:  31 g
Eiweiß:  5,9 g
Salz:  0,10 g
Verzehrempfehlung
Je nach Bedarf.
Probier auch eines unserer leckeren Rezepte aus:
    5 - 6 Portionen
    00h 30
    23h 59

Pfeffer, durch die rosa rote Brille

Man kennt ihn ja in vielen Farben: Weiß, schwarz, grün, rot und mehr. Doch kennst du auch schon den Rosa Pfeffer mit seinen pink-roten Beeren? Der ist so hübsch anzusehen und gleichzeitig so lecker, dass man liebend gerne bleibt, wo der Pfeffer wächst! Er reift je nach Sorte am Peruanischen oder Brasilianischen Pfefferbaum heran, dessen lateinischer Name „Schinus terebinthifolia“ lautet – daher stammt auch der Name „Schinusbeere“, oder aber „Weihnachtsbeere“, für dieses besondere Gewürz.

Der gut zehn Meter hohe, immergrüne Pfefferbaum ist in Mittel- und Südamerika beheimatet und trägt kleine grüne Steinfrüchte, aus denen später die roten einsamigen Früchte heranreifen. Und der Name „Frucht“ verrät schon so einiges: Beim Rosa Pfeffer handelt es sich streng genommen nämlich nicht um einen klassischen Pfeffer, sondern wie der Titel "Schinusbeere" schon sagt um eine Beere, dessen Form und Geschmack an das bekannte, pikante Gewürz erinnern.

Der Geschmack des Rosa Pfeffers hat eine leicht pfeffrige Note, wenig Schärfe und vor allem fruchtige Komponenten. Ganz leicht kann er auch an das Aroma von Wacholder erinnern. Im Ganzen hat die Beere kaum wahrnehmbaren Geruch, beim Zermahlen jedoch entfaltet sie einen warmen, süßlich-würzigen Duft, den manch einer sogar als leicht harzig und zitrusähnlich beschreibt. Facetten von Zedernholz und Kiefer sollen ebenfalls zu erkennen sein. Um das befreite, leichte Aroma nicht verfliegen zu lassen empfiehlt es sich, dass es zügig verarbeitet wird.


Rosa Pfeffer – die richtige Verwendung

Der Rosa Pfeffer ist eindeutig ein Fall für sich: Ganz anders, und trotzdem oder genau deshalb so interessant – die perfekte Abwechslung für alte Hasen der Pfefferwelt. Der Geschmack der Schinusbeere passt besonders gut zu Fisch- und Geflügelgerichten, aber auch zu beispielsweise Käseplatten mit Ziegen- und Schafskäse sowie Camembert. Gemüsesorten wie Spargel und Kartoffel lassen sich wunderbar mit einer rosa-roten Prise oder den ganzen Beeren nachwürzen. Mit ihrer kräftigen Farbe stellen sie in jedem Gericht einen spannenden Farbtupfer dar, der zum Reinbeißen einlädt! Zusammen mit etwas grobem Meersalz oder auch Kräutern kann der Rosa Pfeffer wunderbar in der Gewürzmühle vermischt werden und für einen bunten und spannenden Kick auf den Gerichten deiner Gäste sorgen.

Selbst vor süßen Desserts macht die rosa Frucht keinen Halt. Ein sahniges Tiramisu, ein Erdbeer-Minz-Joghurt oder auch einfache selbst gebackene Plätzchen können mit ihr gleichermaßen geschmacklich aufgemotzt als auch optisch verziert werden. Beinahe wie farbenfrohe Zuckerperlen stellen die Beeren als Topping auf dem Nachtisch ein echtes Highlight dar. Wenn du zum Beispiel selber Gelees, Konfitüren und Marmeladen herstellst, um diese an Freunde und Familie zu verschenken, kannst du ja auch hier mal die Verwendung der Schinusbeere als i-Tüpfelchen in Betracht ziehen. Wir sind uns sicher, dass du das nicht bereuen wirst!


Kunterbunte Rezepte zum Nachmachen

Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Rezepte rund um den Rosa Pfeffer scheint beinahe endlos zu sein. Wie wäre es da mit einer kleinen Inspiration von uns an dich, damit du weißt, womit du starten kannst? Da hätten wir den feinen Graved Lachs, abgeschmeckt mit der Schinusbeere, etwas Olivenöl sowie frischem Dill. Diese einfache und doch so köstliche Zubereitung bringt norwegische Freude und ein Gefühl von Naturverbundenheit auf den Teller.

Auch Süßspeisen wie der klassische Obstsalat oder Schokoladenpudding vertragen gut und gerne eine Portion fruchtig-scharfer Nuancen des Rosa Pfeffers. Erdbeeren, Aprikosen und Pfirsich eignen sich dabei besonders schön als fruchtige Komponenten, um mit der rosa Beere zu harmonieren. In Kombination mit hellen Lebensmitteln wie heller Soße (z. B. Sauce Hollandaise) oder Käse kommt die Farbkraft der Beeren besonders schön zu Geltung, in dunklen Soßen (Bratensauce etc.) hingegen geht sie demnach eher unter. Cocktails und fruchtiger Bowle verleiht dieses spezielle Gewürz einen gekonnten Schliff, der was fürs Auge und die Zunge hermacht. Hast du das schon ausprobiert? „Pfeffer“ im Getränk klingt sicherlich erstmal komisch, man beachte aber, dass es sich ja eigentlich um eine Frucht, eine Beere handelt. Und die sorgt auch in Drinks für ein wirklich aufregendes Geschmackserlebnis!