Wacholderbeeren, gemahlen

Wacholderbeeren, gemahlen
Ein absoluter Alleskönner: Die Wacholderbeere würzt und schmeckt! Wir sind Gin und weg...
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Wacholderbeeren, gemahlen

Der macht sich nun wirklich super in der Küche: Die Wacholderbeere. Besonders beim Kochen und Grillen wird der unverwechselbar harzig-süße Geschmack der getrockneten Beere geschätzt. Traditionell werden Marinaden und Soßen von Fleischgerichten mit Wacholder verfeinert, außerdem nutzt man die Beeren zum Würzen von Kohl und beim Einlegen von Sauergemüse. Die Würze des Wacholders ist sehr kräftig, daher sollte er sparsam dosiert werden. Fein abgeschmeckt passt er auch zu vielen mediterranen Gerichten, denn er rundet den Geschmack von Oregano, Majoran, Thymian, Lorbeer und Knoblauch vortrefflich ab.
OHNE GESCHMACKSVERSTÄRKER OHNE GESCHMACKSVERSTÄRKER
OHNE KNOBLAUCH OHNE KNOBLAUCH
OHNE SALZ OHNE SALZ
OHNE ZUCKER OHNE ZUCKER
OHNE ZUSATZSTOFFE OHNE ZUSATZSTOFFE
OHNE ZWIEBEL OHNE ZWIEBEL
Zutaten
Wacholderbeeren
Kann Spuren von Senf und Sellerie enthalten
Nährwerte je 100g
Nährwerte pro 100 g
Energie:  1617 kJ/386 kcal 
Fett:  14,6 g
davon gesättigte Fettsäuren:  0,6 g
Kohlenhydrate:  37 g
davon Zucker:  7,5 g
Eiweiß:  20 g
Salz:  0,00 g
Verzehrempfehlung
Je nach Bedarf.

Let the fun beGIN – mit Wacholderbeeren

Na, hast du dich dabei ertappt, die du beim Wort „Wacholderbeere“ als erstes an die leckere Trend-Spirituose gedacht hast? Der Kenner weiß: Die beerenförmigen Zapfen der Zypressengewächse gehören zu den wichtigsten Grundzutaten eines Gins. Wenn du mit einer heimische Schnapsbrennerei durchstarten möchtest, bist du hier also schon ganz richtig *Zwinker*. Auch andere Botanicals wie etwa Zitronengras, Koriander, Muskat oder Zimt bekommst du bei Ankerkraut.

Mit den Früchten des immergrünen Wacholderstrauches oder -baumes geht aber noch viel mehr! Getrocknet sind die rundlichen Beeren nämlich ein beliebtes Gewürz, das sich vielseitig einsetzen lässt. Mit ihrem leicht bitteren, süßlichen Aroma verleihen sie Speisen eine ganz besondere Würze mit hoher Intensität. Wem dieser Geschmack gefällt, der wird sicherlich auch Lorbeerblätter, Kümmel und Rosmarin mögen, denn auch die haben herzhafte, süße und gleichzeitig bittere Noten, die sich auch als „harzig“ beschreiben lassen. Manche sagen sogar, dass sie schmecken, wie ein Nadelwald duftet. Eine schöne Vorstellung, oder? Und auch ein Hauch von pfeffriger Schärfe ist beim Genuss der Scheinfrüchte zu erkennen, ähnlich wie beim Rosa Pfeffer.


Mehr zum botanischen Hintergrund

Der Wacholder kommt mit einer Vielzahl unterschiedlichster Arten daher und ist in ganz Europa sowie Teilen Asiens beheimatet. Die dunkel violetten oder blauen Beeren bilden sich an den Blüten aus und reifen dort heran. Tatsächlich ist das Zypressengewächs sogar das einzige Nadelgehölz, dass ein Würzmittel hervorbringt, statt „nur“ ungenießbare Zapfen wie seine Verwandten. Die obersten Schichten oder Schuppen der Wacholder-Zapfen werden durch einen aufwendigen und langwierigen Prozess „fleischig“, was sie essbar werden lässt. In Ägypten, Griechenland und Rom sollen die Wacholderbeeren laut alter Aufzeichnungen bereits vor langer Zeit für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt worden sein.

Durch die Stärke des Beeren-Aromas empfehlen wir, dieses dezent einzusetzen. Bei größeren Eintöpfen beispielsweise können bereits wenige Früchte (sechs bis acht Stück) für einen kräftigeren Geschmack sorgen, der andere Gewürze und Kräuter übertönt. Je nach Anbauregion variiert die Intensität, so gelten die deutschen Wacholderbeeren etwa als weniger intensiv. Besonders gut harmonieren tut dieses einzigartige Aroma mit Thymian, Fenchel, Pfeffer, Majoran und Lorbeer, um nur einige von ihnen zu nennen.

In der Küche kommen die blauen oder violetten Beeren daher besonders gerne bei der Zubereitung von Wild zum Einsatz. Das Fleisch von Wildschwein, Geflügel und Reh ist ebenso kräftig im Geschmack wie die würzigen Früchte – das passt! Auch Rind, Pilzen und Saucen sowie Suppengerichten werden bittersüße Noten verliehen, wenn du sie mit unseren fein gemahlenen Wacholderbeeren veredelst.


GINvolle Rezepte für Feinschmecker

Wenn du nun heiß auf die kleinen Zapfen, Früchte, Beeren oder wie du sie auch immer nennen willst, bist, dann leg doch gleich los und kreiere eine persönliche Köstlichkeit. Beim Kochen von Sauerkraut und Bratengerichten wie Wildbraten greifen viele auf Wacholderbeeren zurück. Marinaden, Pasteten, Gelees und Ragouts können ebenfalls wunderbar damit nachgewürzt werden. Hast du auch schon mal von einer Wacholderbutter gehört? Wieso nicht mal eine Alternative zur klassischen Kräuter-Version versuchen und zusammen mit Butter, Orangenschale, Nelken, Meersalz und Lorbeerblättern eine Wacholderbutter kredenzen? In der Bauernküche des Mittelalters wurde das Gewürz-Gewächs außerdem zum Räuchern von Fleisch und Fisch verwendet.

Wer puren Genuss eher in einer Tasse statt auf dem Teller findet, kann sich am Wacholderbeeren-Tee versuchen: Dazu einfach ein bis zwei Teelöffel der Beeren mit heißem Wasser aufgießen und nach Bedarf mit zum Beispiel Honig oder Agavendicksaft süßen. Fertig ist ein Tee für spannende Genussmomente!

Eine weitere Inspiration haben wir noch für dich. Aufgepasst: Eine deftige, dunkle Bratensauce zu Wildbraten aus Wildfond als Basis, einem Schuss Marsala, etwas Butter und Wacholderbeeren sowie Piment zum Würzen. Noch Salz und Pfeffer in Maßen dazu und schon ergibt sich eine köstliche und geschmacksintensive Soße zu Fleisch.

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