Rührei, Spiegeleier und Omelettes: Tipps und Infos

Omelette mit Schnittlauch

Rund ums Ei

Oftmals unterschätzt spielt das Ei eine große Rolle in den Küchen dieser Welt – und nicht nur dort: in der Mythologie gilt es oftmals als Ursprung des Lebens. Es wird in zwei Güteklassen, sowie nach Herkunftsland und Haltungsform eingeteilt. Das Hühnerei enthält zwar große Mengen an Cholesterin, weshalb es ein wenig in Verruf geraten ist, allerdings beeinflusst es den Cholesterinspiegel nach neusten Erkenntnissen eigentlich recht wenig. Des Weiteren enthält es alle Vitamine (außer Vitamin C) und Dank seines Gehaltes an hochwertigen Proteinen ist es seit Beginn der Menschheitsgeschichte ein wichtiges Nahrungsmittel. In Maßen ergänzt es den Speiseplan also großartig. Auch in der heutigen Kulinarik ist das Hühnerei von großer Bedeutung, sei es nun im Kuchen, in Nudeln, Gebäck oder diversen anderen Speisen. Doch das Ei nur als eine Zutat von vielen zu sehen würde ihm kaum gerecht, denn auch als Hauptrolle macht es sich in vielen verschiedenen Variationen prächtig...

Das gekochte Ei – Die gesündeste Variante

Das gekochte Ei oder auch Frühstücksei: Die Zubereitung ist rein theoretisch sehr simpel: Einfach ein Ei mit Schale in gekochtes Wasser bzw. in einen Eierkocher geben und ein paar Minuten kochen lassen. Doch genau das ist die Herausforderung: je länger man es kochen lässt, desto härter wird es. Und jeder mag es anders. Von nahezu flüssig über weich bis hartgekocht; Die Eier genau auf den Punkt zu bringen ist eine Kunst für sich.

Das Spiegelei – Der Klassiker

Spiegeleier, auch Setzeier oder Ochsenaugen genannt, sind kurz gegarte Eier mit geronnenem Eiweiß aber noch charakteristisch glänzendem Eigelb. Für die Zubereitung erhitzt man eine Pfanne, gibt Butter hinzu und schlägt daraufhin vorsichtig die Eier hinein. Tatsächlich brät man die Eier relativ lange auf niedriger Stufe mit zugedeckter Pfanne, so dass kein krustiges Eiweiß entsteht.

Das pochierte Ei – Unbekannt aber lecker

Pochierte oder auch verlorene Eier sind zwar nicht so populär wie das alltägliche gekochte Ei oder das Spiegelei, doch nicht weniger erwähnenswert. Für das richtige pochierte Ei wird zuerst ungesalzenes Wasser mit ein wenig Essig zum Kochen gebracht. Dabei darf das Wasser nicht zu stark sprudeln, da sonst das Eiweiß beginnen kann auseinanderzulaufen. Um zu verhindern, dass das Ei seine Form verliert das Eiweiß mit zwei Löffeln sanft an das Eiweiß drücken. Nach ca. drei Minuten gar ziehen lassen die Eier vorsichtig mit einer Schaumkelle o. ä. herausheben. Um die weiche Konsistenz der Eier beizubehalten und ihnen zusätzlich etwas Würze zu verleihen, bietet es sich an sie in warmes Salzwasser zu legen.

Das Rührei – Perfekt fürs Frühstück

Ähnlich wie beim Spiegelei ist auch beim Rührei eine Pfanne mit ein wenig Butter oder Pflanzenöl vonnöten, doch hier wird das Ei zuvor verquirlt und kann, je nach Vorliebe, noch mit etwas Milch, Sahne, oder auch Crème fraîche vermischt werden, um das Rührei ein wenig aufzulockern. Durch häufiges umrühren erhält das Rührei eine weichere Konsistenz, durch selteneres Umrühren ergibt sich eine festere Konsistenz mit tendenziell größeren Stücken. Das richtige Würzen ist hier das A und O und macht aus ein wenig verquirltem Ei das eigentliche Geschmackserlebnis.

Das Omelett(e) – Der französische Bruder des Rühreis

Der ursprünglich französische Begriff Omelette fand seinen Weg ins Deutsche im 18. Jahrhundert. Damit ist eine Eierspeise, bei der Eier aufgeschlagen, kräftig gewürzt, und je nach Rezept noch weitere Zutaten hinzugegeben werden. Diese Masse wird nun in eine heiße gefettete oder gebutterte Pfanne gegeben und – Im Gegensatz zu Rührei – ohne zu wenden für ca. zwei Minuten gegart. Bei einer Füllung wie zum Beispiel Schinken, Käse oder auch Pilzen entsteht oft die Problematik, dass zwei Minuten für die Füllung nicht ausreichen. Aus diesem Grund sollte die Füllung bereits im Voraus hergerichtet und erst zum Schluss zu den nahezu fertigen Omeletts gegeben werden.

Individualisiere deine Eier!

Wer sein Ei-Gerichte immer nur in einer Variation mit Salz, Pfeffer und eventuell ein wenig Oregano abschmeckt, dem entgeht so einiges! Denn insbesondere hier steht und fällt der Geschmack mit dem richtigen Würzen. Mit den sieben neuen in Gläser gefüllten Geschmacksergüssen von Ankerkraut eröffnen sich reihenweise neue Rezeptmöglichkeiten. Diesen Morgen mal etwas exotischer? Dann sind „Rührei Orientalisch“ oder „Rührei Indisch“ genau das Richtige! Oder vielleicht doch eher mediterrane Küche mit der Ankerkraut`schen „Rührei Spanisch“ Gewürzmischung? American Style mit „Rührei Amerikanisch“ oder „Rührei Mexikanisch“? Egal ob Spiegelei, Rührei oder Omelette; In der neuen, aus sieben verschiedenen Gewürzzubereitungen bestehenden, Rührei-Reihe ist für jeden was dabei!