Zimt gemahlen: Weihnachtsklassiker oder Allroundtalent?
Du kennst das sicher: Der Duft frisch gebackener Zimtsterne liegt in der Luft, Kerzen flackern, und es fühlt sich an, als hätte der Dezember persönlich an deine Tür geklopft. Zimt gemahlen gehört zur Weihnachtszeit wie der Tannenbaum ins Wohnzimmer. Doch sobald die festliche Stimmung abklingt, verschwindet das würzige Pulver meist wieder im hintersten Regal. Dabei hat Zimt weit mehr drauf als nur Plätzchen-Feeling und Weihnachtsstimmung. Mit Zimt in deinen Gerichten kannst du dich an einem lauen Abend nach Marrakesch träumen, während du würzigen Couscous löffelst. Tatsächlich ist Zimt in gemahlener und ganzer Form in vielen Küchen der Welt zu Hause, auch in herzhaften Gerichten. Zeit also auch für uns, das Gewürz aus seiner Weihnachtsnische zu holen und neu zu entdecken.
So kam das Zimtpulver überhaupt in die Weihnachtsbäckerei
Dass gemahlener Zimt heute zu den beliebtesten Weihnachtsgewürzen gehört, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer langen kulinarischen Reise. Ursprünglich stammt das aromatische Pulver vom tropischen Zimtbaum. Kein Witz: Es ist tatsächlich die getrocknete innere Rinde kleiner Zweige, die zusammengerollt als Zimtstangen bekannt ist.
Aber wie landete Zimt eigentlich in unseren heimischen Keksdosen? Schon im Mittelalter war das Gewürz kostbar – so wertvoll, dass es mit Gold aufgewogen wurde. Es galt als exklusives Handelsgut, das man sich nur zu besonderen Anlässen leistete. In Kombination mit heimischem Obst wie Äpfeln oder Birnen entfaltete sich das warme Aroma besonders gut – ideal für Festtagskuchen und Plätzchen.
Mit der Zeit wurde gemahlener Zimt zum festen Bestandteil von Rezepten für Zimtsterne, Bratäpfel und Lebkuchen. Für viele reicht allein der Duft des Gewürzes, um Kindheitserinnerungen wachzurufen. Heute findest du ihn nicht nur in süßen Speisen, sondern auch in Trendgetränken wie Chai-Tee oder Zimt-Cappuccino.
Zimt kann mehr als nur Weihnachtsstimmung bringen
Zimt in gemahlener Form wird oft in die Weihnachts-Schublade gesteckt – völlig zu Unrecht. Das Zimt Gewürz ist nämlich ein echtes Multitalent und hat das ganze Jahr über richtig was drauf. Eine Prise davon auf deinem Kaffee oder Kakao macht aus einem normalen Morgen direkt etwas Besonderes. Auch im Milchreis oder auf den Pfannkuchen sorgt Zimt für das gewisse Extra und mehr Gemütlichkeit.
Aber es geht noch weiter: Marmeladen, Kompott, Kuchen – überall da fühlt sich dieses feine Gewürz richtig wohl. Kein Wunder also, dass es zu den beliebtesten süßen Gewürzen gehört.
Und wenn du gerne etwas ausprobierst, lohnt sich auch ein Blick über den Tellerrand. In vielen Küchen rund um den Globus würzt man mit Zimt neben Süßem auch Deftiges: Currys, Fleischgerichte oder Eintöpfe bekommen durch das Zimt Gewürz eine besondere Note. In der marokkanischen Tajine passt Zimt beispielsweise optimal zu Lamm und Trockenfrüchten. Dagegen sorgt gemahlener Zimt in der indischen Küche im Garam Masala zum Beispiel für Tiefe, und im vietnamesischen Phở bringt er feine Würze in die Brühe. Selbst zu Chili oder Ofengemüse kann eine kleine Prise Zimt überraschend gut passen.
Mit gemahlenem Zimt zu jeder Jahreszeit backen
Wer einmal mit gemahlenem Zimt gebacken hat, weiß: Der feine Duft und die warme Würze passen zu weit mehr als nur Lebkuchen und Zimtsternen. Ob Frühling, Sommer oder Herbst – mit den richtigen Zutaten wird Zimt das ganze Jahr über zum Highlight in vielen Back-Rezepten. Hier ein paar leckere Ideen, wie du gemahlenen Zimt beim Backen kreativ einsetzen kannst:
- Waffeln mit Apfel-Zimt: Ein klassisches Waffelrezept wird hier mit Apfel und einer guten Prise Zimt verfeinert. Der warme Duft erinnert dabei an Bratapfel und macht aus einem einfachen Frühstück einen kleinen Kindheitsmoment.
- Amerikanische Cookies mit winterlichem Touch: Knusprig am Rand, weich in der Mitte – diese klassischen Cookies sind vollgepackt mit Schokostückchen und bekommen durch Zimt und etwas braunen Zucker eine besondere Note. Das Aroma erinnert an Kaminabende und Gemütlichkeit.
- Schokoladige Brownies mit Zimtkick: Dunkle Zartbitterschokolade trifft auf knackige Walnüsse – und dazwischen sorgt eine Prise Zimt Gewürz für ein warmes, fast geheimnisvolles Aroma, das die herbe Süße optimal ergänzt.
- Weihnachtsplätzchen: Ein einfacher Plätzchenteig wird mit etwas Zimt zu einem kleinen Weihnachtswunder. Beim Backen durchzieht der Duft das ganze Zuhause – und plötzlich steht die Weihnachtsstimmung einfach so im Raum.
Mit diesen Back-Rezepten zeigst du, dass Zimt nicht nur im Dezember Ausgang hat. Egal, ob du ihn als dezente Nuance im Alltag oder als Hauptdarsteller auf der Kaffeetafel verwendest – Zimt sorgt in den meisten Back-Rezepten für das gewisse Etwas.
Backen mit Ankerkraut für mehr Spaß und Aroma
Beim Backen zählt neben der optimalen Konsistenz des Teiges auch das Aroma. Genau hier kommt Ankerkraut ins Spiel, denn die hochwertigen Gewürzmischungen bringen Abwechslung und Freude in deine Küche. Egal, ob du gerne klassische Kuchen backst, neue Keksvariationen ausprobierst oder mit Gewürzen spielst – bei Ankerkraut findest du alles, was du für den letzten Schliff bei leckerem Gebäck brauchst.
Für die optimalen Gewürze für dein Gebäck musst du nicht erst durch viele Läden stöbern, denn die Bestellung bei Ankerkraut funktioniert ganz bequem online: einfach Lieblingsgewürze auswählen, nach Hause liefern lassen und loslegen. Bei Schleckermäulern besonders beliebt sind die Backgewürze von Ankerkraut, die bereits optimal aufeinander abgestimmt sind. Vanille, Tonkabohne, Kardamom – und natürlich Zimt gemahlen sorgen dafür, dass der Teig schon vor dem Backen verführerisch duftet.
Dank der hochwertigen Gewürze von Ankerkraut wird Backen entspannt, kreativ und richtig lecker. Wenn du also das nächste Mal Zimtsterne, Apfelkuchen oder Brownies planst, denk daran, mit einem Hauch gemahlenem Zimt eine besondere Note zu erzeugen.
Häufig gestellte Fragen zu gemahlenem Zimt
Wofür ist Zimt gut?
Zimt ist ein vielseitiges Gewürz, das süßen wie herzhaften Gerichten ein warmes, leicht süßliches Aroma verleiht. Besonders beim Backen sorgt Zimt in gemahlener Form für intensiven Geschmack und angenehmen Duft – von Plätzchen über Kuchen bis hin zu Kaffee-Spezialitäten.
Kann man Zimt selber mahlen?
Ja, das ist möglich: Zimtstangen lassen sich mit einer Gewürz- oder Kaffeemühle oder einem Mörser fein mahlen. Allerdings ist fertiger gemahlener Zimt deutlich praktischer und kann direkt zum Einsatz kommen.
Welcher gemahlene Zimt ist der beste?
Besonders hochwertig ist Ceylon-Zimt, da er ein feineres, edleres Aroma besitzt und weniger Cumarin enthält. Ankerkraut setzt bei allen Gewürzen auf Qualität und sorgfältige Verarbeitung – ideal für alle, die beim Backen auf Geschmack und Qualität achten.
Was ist der Unterschied zwischen Zimt und Ceylon-Zimt?
Zimt ist ein Sammelbegriff, hinter dem meist Cassia-Zimt steckt, der kräftiger und günstiger ist. Ceylon-Zimt hingegen gilt als edlere Variante, ist feiner im Geschmack und wird deshalb gerne für anspruchsvolle Backwaren verwendet.